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Kleingera
Kleingera mit Siedlung, Reuth und Pfannenstiel - seit 1994 Stadtteil von Elsterberg.

Kleingera kann auf eine langjährige Geschichte zurückblicken. Die älteste urkundliche Erwähnung des Dorfes stammt aus dem Jahre 1366. Damals hieß der Ort noch Goren (Bergort) und war slawischen Ursprungs. Die Bauernhöfe, die rund um den Dorfplatz angeordnet sind, weisen auf eine typisch slawische Siedlerform hin. Das Herrenhaus des Rittergutes und der dazugehörige Küchenteich sind das Wahrzeichen von Kleingera und steht unter Denkmalschutz. Der Küchenteich mit seiner Insel, auf der eine alte Weide steht, bietet dem Betrachter zu jeder Jahreszeit einen idyllischen Anblick.

In dem reizvoll gelegenen Ort bestimmte einst das bäuerliche Leben den Tagesablauf. Kleine Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe kamen erst später hinzu. Mit dem Aufblühen der Industrie nach 1900 verdienten sich auch viele Kleingeraer Bürger ihren Lebensunterhalt in den naheliegenden Städten.

 

Vor der politischen Wende gab es im Dorf einen Lebensmittelladen, den Kindergarten, die Poststelle und die gut besuchte Gaststätte "Sonneneck". Durch die veränderten Bedingungen mussten diese Einrichtungen nach und nach schließen. Heute kommen mobile Händler in den Ort und bieten ihre Waren an.

 

1991 wurden vom Amt für Ländliche Neuordnung Fördermittel für den Straßen- und Gehwegbau um den Dorfteich bewilligt. Diese Maßnahme wurde am 30. April 1992 abgeschlossen. Ende April 1993 erhielt die Dorfstraße eine neue Asphaltierung und mit dem Bau der Wohnsiedlung "Am Ringelbach" wurde 1997 begonnen. Saubere Straßen, Gehwege und Plätze sowie schöne neue Eigenheime und Mehrfamilienhäuser schmücken den Ortskern.

2016 baute der Zweckverband Wasser und Abwasser Vogtland in Kleingera eine neue Gemeinschaftskläranlage, an der ca. 50 Haushalte im oberen Ortsteil angeschlossen sind. Im Verlauf der vergangenen zehn Jahre entwickelte sich eine gute Infrastruktur. Kleine und mittlere Handwerksbetriebe gründeten sich neu und die alteingesessenen Betriebe konnten sich vergrößern und festigen. Der Schützenverein, die Freiwillige Feierwehr und der "Verein zur Erhaltung des Rittergutes" sorgen sich um das kulturelle Leben im Ort. 2016 feierte der Ortsteil 650 Jahre urkundliche Ersterwähnung mit einem drei Tage andauerndem Volksfest und Festumzug.

Der Pfannenstiel

Etwa 1760 bis 1770 wurde zwischen dem Pfannenstiel und der Göltzsch Brauneisenerz abgebaut. In diesem Zusammenhang entstanden 1764 - 1767 zwei Kleinsiedlerstellen, welche nach dem benachbarten Flurnamen Pfannenstiel genannt wurden. Im 19. Jahrhundert wurde der Schafstall des Rittergutes in unmittelbarer Nähe errichtet. Schafstall mit angebauter Schäferwohnung stehen unter Denkmalschutz.

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